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Klasse
4b

Bei
der Feuerwehr
Die
Klasse 4b und die Klasse 4a durften am Aschermittwoch zur
Freiwilligen Feuerwehr in Mommenheim. Als wir an der Freiwilligen
Feuerwehr in Mommenheim angekommen waren, gingen wir in das neu
gebaute Gebäude. Dort gelangten wir in den Versammlungsraum und Herr
Schipper erklärte uns, was die Feuerwehr alles macht und noch andere
Sachen.
Das
braucht man um ein Feuer zu machen: Um ein Feuer zu machen, braucht
man Sauerstoff, brennbares Material, Temperatur. Und als wir das
alles erklärt bekommen hatten, machten wir einen Versuch mit drei
Kerzen. Als Erstes hat ein Kollege einen Kerze mit Wasser ausgemacht
und das Wasser hatte etwas mit der Temperatur zu tun. Dann kam einen
Kerze, bei der ein Feuerwehrmann den Docht abschnitt und das hatte
etwas mit dem brennbaren Material zu tun. Zum Schluss kam einen Kerze
dran, über die der Kollege ein Glas stülpte und die ging dann so
nach einer Minute aus und das hatte etwas mit Sauerstoff zu tun.
Der
richtige Umgang mit Streichhölzern: Da haben wir besprochen, wie wir
eine Kerze mit einem Streichholz richtig anzünden. Und zwar darf man
die Seite mit der rauen Stelle, an der man die Streichhölzer
anzündet, nicht in die Finger nehmen, sondern man sollte die andere
Seite nehmen. Sonst hat man das Gift schon an dem Finger und wenn man
dann einen Kerze anzünden will und die Flamme kommt an den Finger,
brennt der Finger ganz schnell. Außerdem sollte man, wenn man eine
Kerze mit einem Streichholz anzünden will, immer vom Körper weg
streichen.

Der
Notruf: Wenn es jetzt irgendwo brennt und du ein Telefon siehst, dann
rufst du ja direkt die Feuerwehr an und sagst einfach deinen Namen
und was passiert ist doch das ist falsch. Da gibt es einen Trick, der
geht so. Es gibt 5 Ws und die bedeuten: Wer ruft an? Wo ist etwas
geschehen? Was ist geschehen? Wie viele Personen oder Tiere sind in
Gefahr? Und das wichtigste W ist das Warten auf die Rückfrage. Die
meisten Kinder wussten das bestimmt nicht mit den 5 Ws, doch jetzt
wissen sie es.
Der
"Lebensretter" Rauchmelder: Da haben wir besprochen, warum man
einen Rauchmelder braucht und warum er ein Lebensretter ist. Und
zwar, wenn du schläfst und es anfängt zu brennen, dann merkst du
nichts, weil du im Schlaf nichts riechst. Und wenn dann der Rauch in
deine Nase kommt, dann kannst du bewusstlos sein. Aber wenn du einen
Rauchmelder hast und es brennt, dann steigt der Rauch an die Decke
und der Rauchmelder merkt es. Wenn Rauch an die Decke kommt, dann
fängt er ganz laut an zu piepsen und du wirst sofort geweckt.
Die
Feuerwehren: Da gibt es zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr, die
macht alles freiwillig und die Leute bekommen dafür kein Geld. Dann
gibt es die Berufsfeuerwehr, das sind dann Leute die Feuerwehrmann
als richtigen Beruf haben und die dafür auch Geld bekommen. Und es
gibt noch die Pflichtfeuerwehr. Wenn zum Beispiel 12 Männer sagen,
sie haben keine Lust mehr und gehen dann von der Feuerwehr weg, dann
gibt es nur noch so wenige Feuerwehrleute. Also müssen dann welche
ausgesucht werden, die zur Feuerwehr gehen. Außerdem gibt es noch
die Werksfeuerwehr. Diese Feuerwehr arbeitet in großen Firmen, wie
zum Beispiel bei Opel. Wenn es dort auf einmal anfängt zu brennen,
dann kommt die Werksfeuerwehr, weil sie sehr schnell da ist und
Bescheid weiß.
Aber
es gibt noch etwas, das ihr bestimmt nicht wusstet. Früher mussten
die Männer die Feuerwehrwagen mit den mit Wasser gefülltem Eimern
ziehen, doch heutzutage hat man ein Feuerwehrauto, auf dem es Wasser
und Schläuche gibt. Und wenn man die Feuerwehr anrufen möchte, dann
muss man nur die 112 wählen.
Die
Feuerwehr benötigt eine aktive Mannschaft. In Mommenheim ist es so,
wenn jemand über 60 Jahre alt ist, dann darf er nicht mehr mit auf
die Einsätze. Aber wenn die Freiwillige Feuerwehr ein Fest feiert,
dann sind alle eingeladen. Aber die Feuerwehr benötigt nicht nur
eine aktive Mannschaft, sondern auch Geräte, die funktionieren.
Die
Aufgaben der Feuerwehr sind Löschen, Bergen, Retten und Schützen.
Wo
kommt das Löschwasser überhaupt her? Das Löschwasser holt die
Feuerwehr aus einem Hydranten, der im Boden oder auf dem Bürgersteig
ist. Die Feuerwehr hat extra eine Stange, die am Anfang eine Spitze
hat, damit man den Deckel vom Hydranten aufschieben kann.
Als
wir bei unserem Besuch alles erklärt bekommen hatten, wurden wir in
vier Gruppen aufgeteilt, die dann jeweils zu zwei oder drei Personen
von der Feuerwehr gingen und an Stationen etwas über die Aufgaben
der Feuerwehr lernten. Alle 20 Minuten musste gewechselt werden und
so konnten man die vier Stationen besuchen. Es gab Wasserspiele, da
durften wir mit der Spritze Wasser spritzen. Dann konnte man fühlen
und sehen, wie das ist in einer Bahre getragen zu werden, wenn man
sich verletzt hatte. An einer anderen Station lernten wir etwas über
die Ausrüstung der Feuerwehr. Mit einem Luftkissen konnte man 9,2t
hoch heben, mit dem anderen 12,1t. Dann gab es eine Station, bei der
wir sehen konnten, welche Kleidung die Feuerwehrmänner und -Frauen
bei welchen Einsätzen tragen.
Dann
kam das tollste für mich. Es hatte etwas mit brennendem Fett zu tun.
Die meisten Leute kochen mit Fett oder Öl. Wenn man das Fett aus den
Augen lässt dann kann es passieren, dass es anfängt zu brennen und
wenn man nun Wasser in die Pfanne schüttet, dann gibt es eine sehr,
sehr, sehr große Stichflamme und das haben uns die Feuerwehrleute
gezeigt.
Zum
Schluss haben wir noch ein Gruppenbild mit den ganzen
Feuerwehrmännern und der Feuerwehrfrau gemacht.
Und
wisst ihr eigentlich schon, dass nicht das Feuer das Gefährliche an
einem Brand ist, sondern der Rauch? Und der Rauch steigt immer erst
an die Decke, bevor er nach unten kommt. Deshalb sollte man sich auf
dem Boden bewegen.
(Celine)
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